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 Leser helfen

17000 Euro für "Main-Kinderkram"

"Leser helfen" erbringt Rekordsumme / Neben Geld auch viele Sachspenden erhalten

Vom 07.02.2009

RÜSSELSHEIM. Unglaublich: Bei der diesjährigen "Main-Spitze"-Spendenaktion "Leser helfen" ist die Rekordsumme von 17 000 Euro zusammengekommen, über die sich der Verein "Main-Kinderkram" freuen darf.  
Von

Alexandra Dehne

"Sensationell", lautete der erste Kommentar von Bianca Heinz, der Initiatorin von "Main-Kinderkram", als sie von der Summe erfuhr. Ansonsten zeigte sie sich einfach sprachlos, denn mit so viel Geld hatte sie in ihren kühnsten Träumen nicht gerechnet. "Vielen, vielen Dank", sagte Heinz daher immer wieder, was sich natürlich insbesondere an die Leserinnen und Leser der "Main-Spitze" richtet. Dazu gab es "Großspenden" beispielsweise von der Rüsselsheimer Volksbank, einem Wohltätigkeitsessen im Restaurant "La Villa" oder vom Friseursalon "Sonjas Schnittpunkt".

Erst im Laufe des vergangenen Jahres gegründet, ist "Main-Kinderkram" jetzt schon stadtbekannt. "Es ist Wahnsinn, wie schnell etwas bewegt werden konnte", freut sich Heinz. Viel mehr Leuten sei nun bewusst, wie viele Kinder in der eigenen Stadt auf Unterstützung angewiesen seien. "So krass hat das vorher keiner gesehen", ist ihre Erfahrung. Denn die regelmäßigen Berichte der "Main-Spitze" anlässlich von "Leser helfen" haben auch dazu geführt, dass sich 165 Kinder zu Weihnachten über von Rüsselsheimern gepackte Päckchen freuen durften und auch die Zahl der Spenden von Kinderkleidung und -möbeln deutlich zugenommen hat. "Wir kommen kaum noch dazu, alles zu sortieren", schildert Bianca Heinz. Dennoch nehmen sie natürlich weiterhin gerne Spenden an, vor allem Kleiderschränke, Betten und Matratzen seien gefragt, allerdings nur für Kinder. Ganze Haushalte aufzulösen, dazu reichten die Kapazitäten des Vereins nicht. Abgabetag ist dienstags, 14.30 bis 18 Uhr, im ehemaligen Asylheim in Königstädten, Bensheimer Straße.

Was mit den 17000 Euro am besten finanziert werden kann, soll nun zusammen mit dem Jugendamt, das "Main-Kinderkram" die bedürftigen Familien nennt, überlegt werden. Da aber nicht alles Benötigte über Sachspenden organisiert werden kann, also auch Neues gekauft werden muss, oder aber Vereinsmitgliedschaften von den Familien nicht selbst bezahlt werden können, gibt es reichlich Bedarf. Die "Main-Spitze" wird dann berichten.



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